Ein modernes Remote Access VPN vereint zahlreiche Technologien und Funktionen für sichere, zuverlässige und komfortable Verbindungen. Entdecken Sie die wichtigsten VPN-Leistungsmerkmale der NCP-Lösung – von Konnektivität und Sicherheit über Verfügbarkeit bis hin zu Kompatibilität und flexiblem Einsatz.
Vor jedem Verbindungsaufbau prüft der NCP VPN Client die verfügbaren Übertragungsmedien und wählt anhand einer definierten Reihenfolge automatisch die passende Verbindung. Eine manuelle Netzauswahl bleibt ebenfalls möglich.
Die Home Zone ist speziell für das Homeoffice konzipiert. Erkennt der NCP Secure Client das hinterlegte Heimnetzwerk, welches einmalig vom Nutzer gesetzt werden muss, aktiviert er automatisch die dafür definierten Firewall-Regeln – beispielsweise zur Nutzung von Drucker oder Scanner. Beim Verlassen der Home Zone werden die bisherigen Regeln wieder aktiviert. Die Netzwerkumgebung wird gespeichert und bei der Rückkehr automatisch erkannt.
Seamless Roaming ermöglicht den automatischen Wechsel zwischen unterschiedlichen Netzen wie LAN, WLAN und Mobilfunk. Der NCP VPN Client wechselt das Verbindungsmedium während einer aktiven Session und leitet den VPN-Tunnel dynamisch um. Der Wechsel erfolgt für den Anwender unbemerkt und ermöglicht damit unterbrechungsfreies „Always On“. Voraussetzung ist ein aktueller NCP Secure Enterprise VPN Server als Gegenstelle.
Der VPN Path Finder ermöglicht Remote Access auch hinter einem Proxy, dessen Einstellungen einen IPsec-basierten Datenverkehr verhindern, beispielsweise wenn Port 500 bzw. UDP Encapsulation nicht möglich ist.
Mithilfe der NCP VPN Path Finder Technology nutzt der NCP Secure Client den Standard HTTPS Port 443 (Fallback IPsec/HTTPS). Dieser Port ist standardmäßig für die Webbrowserkommunikation freigeschaltet. Voraussetzung: Zentralseitig ist ein aktueller NCP Secure Enterprise VPN Server erforderlich als Gegenstelle.
Die NCP VPN-Lösung unterstützt aktuelle und leistungsfähige Verschlüsselungsverfahren und Schlüssellängen nach modernem Sicherheitsstandard, beispielsweise elliptische Kurven. Neue Verfahren können schnell und wirtschaftlich über Software-Updates integriert werden. NCP arbeitet zudem daran, Post-Quantum Cryptography (PQC) in allen seinen Produkten zum Einsatz zu bringen. Die Umsetzung soll bis Ende 2027 erfolgen.
Die integrierte Personal Firewall schützt das Endgerät vor Angriffen aus Internet, WLAN und LAN. Sie schützt den PC bereits während des Systemstarts und passt sich dynamisch an die jeweilige Remote Access-Umgebung an. Sie ist Bestandteil der NCP Secure Clients für Windows. Unter macOS ist die Verfügbarkeit von der eingesetzten Betriebssystemversion abhängig. Für iOS und Android steht keine integrierte NCP Personal Firewall zur Verfügung.
Friendly Net Detection erkennt automatisch sichere und unsichere Netzwerke und aktiviert die jeweils passenden Firewall-Regeln. Eine zentral vorgegebene Parametersperre verhindert Manipulationen oder versehentliche Änderungen – auch bei der Nutzung öffentlicher Hotspots.
Der Funktionsumfang der NCP Personal Firewall im Überblick:
Endpoint Security bedeutet, dass der NCP Secure Enterprise Client sicherheitsrelevante Parameter des Arbeitsplatzrechners überprüft, bevor ein Zugriff auf das Firmennetzwerk ermöglicht wird. Dabei können beispielsweise der Status von Virenscannern, bestimmte Dienste, Inhalte von Zertifikaten oder der Softwarestand überprüft werden. Die Einhaltung der konfigurierten Sicherheitsparameter ist zwingend und kann vom Anwender nicht verändert werden. Werden alle Sicherheitsanforderungen erfüllt, erhält der Anwender Zugriff auf das Netzwerk. Bei Abweichungen wird der Netzwerkzugriff entweder auf eine Quarantänezone beschränkt oder vollständig verweigert.
Ein sicherer VPN-Zugang sollte nicht allein auf Benutzername und Passwort basieren. Die NCP VPN-Lösung unterstützt deshalb verschiedene Verfahren zur Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA). Dazu gehören unter anderem OTP, digitale Zertifikate, elliptische Kurven (ECC), PKI-basierte Verfahren und biometrische Technologien. Die Unterstützung mehrerer Certification Authorities ermöglicht zudem die Integration in komplexe PKI-Umgebungen.
Die Parametersperre reduziert die Komplexität der Client-Konfiguration und schützt vor unerwünschten Änderungen. Nicht benötigte Optionen können ausgeblendet und vorgegebene Einstellungen für Benutzer gesperrt werden. So werden Fehlkonfigurationen und unerwünschte Verbindungsaufbauten verhindert.
Die zentral vorgegebene Parametersperre verhindert, dass Konfigurationen weder manipuliert noch versehentlich deaktiviert werden können. Auf diese Weise kann auch von so neuralgischen Standorten wie z.B. öffentlichen Hotspots sicher auf das Firmennetz zugegriffen werden.
Bei NCP Secure Clients mit integrierter Personal Firewall werden die Firewall-Regeln automatisch an die jeweilige Netzwerkumgebung angepasst. Je nachdem, ob sich das Endgerät beispielsweise in einem vertrauenswürdigen Unternehmensnetz, im Homeoffice oder in einem öffentlichen WLAN befindet, gelten die dafür vorgesehenen Sicherheitsregeln. Die automatische Anpassung erfolgt ohne Eingreifen des Anwenders und sorgt dafür, dass das Endgerät entsprechend der jeweiligen Netzwerkumgebung geschützt ist.
Die High Availability Services sorgen mit Backup- und Load-Balancing-Mechanismen für eine hohe Verfügbarkeit der Secure Enterprise VPN Server. Auch bei Störungen bleiben VPN-Tunnel für den Zugriff auf das Unternehmensnetz verfügbar. Weitere Informationen bietet das Datenblatt HA Services.
Das NCP Secure Enterprise Management enthält einen integrierten, unlimitierten RADIUS Server sowie umfangreiche Steuerungs- und Überwachungsfunktionen. Vorhandene RADIUS-Systeme können zusammengeführt und wirtschaftlich durch die integrierte Lösung abgelöst werden.
Die NCP VPN-Lösungen unterstützen Single Sign-On (SSO) über SAML. Dabei übernimmt die NCP-Lösung die Rolle eines Authentication Providers. Nach erfolgreicher Prüfung der Login-Anfrage am SSO-Portal baut der NCP Client einen sicheren IPsec-VPN-Tunnel auf. Dieser gilt für interne Dienste; externe Cloud-Anwendungen können über NCP Bypass oder Application Based Tunneling am Tunnel vorbeigeführt werden.
Virtualisierung verbessert Effizienz, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit moderner Rechenzentren. Die vollständig softwarebasierte NCP VPN-Lösung ist für virtualisierte Umgebungen geeignet und schafft die Voraussetzungen für geringere Installations- und Betriebskosten – auch bei größeren VPN-Umgebungen.
Die NCP Secure Enterprise Lösung zeichnet sich durch ein zentrales Management aus. Dadurch können Konfigurationsänderungen an allen beteiligten Gateways und NCP Secure Enterprise Clients vorgenommen sowie Zertifikate zentral aufgespielt werden. Für die Windows NCP Secure Enterprise Clients steht zusätzlich eine Software Update-Funktion zur Verfügung. Die clientseitige Endpoint Policy-Prüfung wird zentral im NCP Secure Enterprise Management Server konfiguriert.
Die NCP-Lösung unterstützt gängige Betriebssysteme wie Windows, macOS und Linux und ermöglicht damit die Integration unterschiedlicher Devices in eine ganzheitliche VPN-Infrastruktur.
Jeder NCP Secure Client verfügt über eine eigene Konfigurationsdatei mit allen Verbindungsparametern. Administratoren können Einstellungen vorgeben und einzelne Parameter für Benutzer sperren. Über das NCP Secure Enterprise Management lassen sich Konfigurationen optional automatisiert erstellen, verwalten und verteilen.
Die NCP Secure Clients für Windows, macOS und Linux verfügen über eine übersichtliche grafische Benutzeroberfläche zur Darstellung der Verbindungs- und Security-Status. Cursorsensitive Tooltips liefern zusätzliche Informationen im Klartext. Der Verbindungsaufbau zum Firmennetz kann vollautomatisch erfolgen und vom Anwender in allen Phasen verfolgt werden. Störungen werden übersichtlich dargestellt und erleichtern dadurch die Fehlersuche und den Support. Eine integrierte Sprachauswahl unterstützt den internationalen Einsatz.
Bei der Nutzung der Funktion Windows Pre-Logon kann der Benutzer bereits vor der Anmeldung am Windows System einen VPN-Tunnel in die Firmenzentrale aufbauen. Die Benutzeranmeldung am lokalen Windows System geschieht daraufhin durch diesen VPN-Tunnel, so dass er an der zentralen Windows Domäne / Active Directory authentifiziert wird. Zusätzlich ist in der Pre-Logon-Phase bereits die sichere Anmeldung an einem WLAN-HotSpot möglich, d.h. der Client ist durch die integrierte dynamische Firewall zu jedem Zeitpunkt der Anmeldung am HotSpot optimal geschützt.
Mittels der Bypass-Funktion im NCP VPN Client kann der IT-Administrator den Client so konfigurieren, dass trotz deaktiviertem Split-Tunneling bestimmte Anwendungen vom VPN ausgenommen und die Daten am Tunnel vorbei ins Internet geschickt werden. So können beispielsweise Videostreaming-Anwendungen direkt über das Internet kommunizieren. Der VPN-Tunnel wird dadurch entlastet.
Mitarbeiter arbeiten zunehmend mit eigenen Endgeräten. Bring Your Own Device (BYOD)-Konzepte können die Nutzerzufriedenheit erhöhen und damit auch die Arbeitsproduktivität unterstützen. Die NCP-Lösung unterstützt verschiedene Betriebssysteme und ermöglicht die Integration unterschiedlicher Endgeräte in eine ganzheitliche VPN-Umgebung. Dabei ist der jeweilige Funktionsumfang und die Eignung der einzelnen Clients für den geplanten Einsatzbereich zu berücksichtigen.
Das NCP Secure Enterprise Management (SEM) ist voll mandantenfähig und ermöglicht die zentrale Verwaltung mehrerer Unternehmen über eine gemeinsame VPN-Plattform. Die einzelnen Mandanten werden dabei organisatorisch und hinsichtlich ihrer Zugriffsrechte voneinander getrennt. Administratoren erhalten ausschließlich Zugriff auf die ihnen zugewiesenen Mandanten und deren Benutzer. So können mehrere Unternehmen sicher und effizient über ein zentrales System verwaltet werden. Die Mandantenfähigkeit macht das NCP Secure Enterprise Management insbesondere für Managed Security Service Provider (MSSP) interessant, die Managed VPNs für mehrere Kunden betreiben.
Das NCP Secure Enterprise Management verfügt als „Single Point of Administration“ über alle für den wirtschaftlichen Betrieb eines VPNs erforderlichen Leistungsmerkmale. Es reduziert den Zeitaufwand für Rollout, Zertifikatsverwaltung und Softwareverteilung. Auch notwendige Änderungen, beispielsweise bei Personalwechsel oder -fluktuation, können nahezu in Echtzeit umgesetzt werden.Das entlastet die Netzwerkadministration und führt zu einer deutlichen Reduzierung der Administrationskosten.
Die NCP VPN-Lösung lässt sich einfach in bestehende Identitäts- und Management-Systeme (IAM) integrieren und unterstützt die in den jeweiligen Produktversionen und Release Notes angegebenen Betriebssysteme. Dadurch können vorhandene Systeme und Infrastrukturen weiter genutzt werden. Aufwändige Anpassungen bestehender Systeme und unnötige Neuinvestitionen in die IT-Infrastruktur lassen sich so reduzieren.
Die Supportkosten nehmen einen Großteil der „Total Cost of Ownership“ (TCO) ein. Um diese möglichst niedrig zu halten, setzen die NCP Secure Clients auf eine „Easy-to-Use“-Philosophie mit einer intuitiven grafischen Benutzeroberfläche und einem abgestimmten Leistungsumfang, beispielsweise einer Parametersperre. Netzwerkadministratoren können die Client-Konfigurationen zentral pro Anwender vorgeben. Die Parametersperre verhindert nachträgliche Manipulationen – sowohl beabsichtigte als auch durch Fehlbedienung verursachte. Störungen werden über die intuitive grafische Benutzeroberfläche mit Fehlermeldungen im Klartext angezeigt. Dadurch kann der Support Probleme schneller analysieren und beheben. Zusätzlich unterstützt der Support-Assistent den Administrator dabei, relevante Informationen direkt vom Client-System zu sammeln. Dadurch können Fehler schneller analysiert und vom Support effizienter behoben werden.
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